TM5STI4ATCFS: Analoges Sicherheits-Temperatureingangsmodul
Typ-/sicherheitsbezogene Anwendungsbereiche des Moduls
Sicherheitsbezogenes analoges Temperatur-Eingangsmodul
2x2 sicherheitsbezogene analoge Eingänge für Thermoelemente, Typ J, K, N, S, R, C, T
Sensorspezifikation gemäß EN IEC 60584-1:2010
1x 2 sicherheitsbezogene analoge PT100/PT1000-Eingänge, z.B. für Klemmentemperaturkompensation
A/D-Wandler, Auflösung 24-Bit
Kanalpaare galvanisch getrennt
Per Software konfigurierbare Äquivalenz-Auswertung für zweikanalige Anwendungen
Per Software konfigurierbares Eingangsfilter und Schaltschwelle
Die sicherheitsbezogenen Schneider Electric-Module können in sicherheitsbezogenen Anwendungen verwendet werden, gemäß:
EN ISO 13849, PL e
IEC 62061, SIL 3
IEC 61508, SIL 3
Gruppe: Basic
Parameter: MinErforderlicheFWVer
Standardwert |
Basic Release |
Einheit |
-/- |
Beschreibung |
Dieser Parameter ist nur relevant, wenn eine andere Firmware-Version, als die vom Hersteller aufgespielte Version in Betrieb ist. Um in den Betriebszustand gelangen zu können, muss im Modul die hier eingestellte oder eine neuere Firmware-Version installiert sein.
Die hier gewählte Firmware-Version ist vor allem im Hinblick auf neue Parameter oder Prozessdaten-Elemente wichtig, die mit einer bestimmten Firmware-Version implementiert wurden. Falls das betreffende Gerät über neue Parameter oder Prozessdaten-Elemente verfügt, ist folgendes zu beachten: Wenn für MinErforderlicheFWVer ein falscher Wert eingestellt ist, gelangt entweder der SLC nicht in den Betriebszustand Run oder der neue Parameter bzw. das neue Prozessdaten-Element wird vom SLC nicht berücksichtigt. Beachten Sie hierzu den Gefahrenhinweis unter dieser Tabelle. Weitere Informationen Informationen zu neu hinzugefügten Parametern oder Prozessdaten-Elementen finden Sie in der Dokumentation (Release Notes), die der Firmware-Installation beiliegt. Darin erfahren Sie auch, wie Sie die Firmware-Version, die aktuell auf dem sicherheitsbezogenen Gerät installiert ist, bestimmen können. |
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Stellen Sie sicher, dass der unter MinErforderlicheFWVer eingestellte Wert der Firmware-Version entspricht, die auf diesem sicherheitsbezogenen Gerät installiert ist.
Stellen Sie anhand eines Funktiontests sicher, dass neu implementierte Parameter oder Prozessdaten-Elemente des sicherheitsbezogenen Moduls vom SLC berücksichtigt werden, wenn Ihre sicherheitsbezogene Applikation dies erfordert.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Parameter: Optional
Standardwert |
Nein |
Einheit |
-/- |
Beschreibung |
Das Modul kann mit Hilfe dieses Parameters als optional konfiguriert werden. Optionale Module müssen nicht vorhanden sein (physikalisch oder kommunikativ), d.h. ein fehlendes optionales Modul wird vom Sicheren Logik-Controller nicht gemeldet. Dieser Parameter beeinflusst nicht das Signal oder die Statusdaten des Moduls. |
Mögliche Werte |
|
Der Parameter Optional ist ein Mechanismus, um Ihr Sicherheitssystem an unterschiedliche Maschinenkonfigurationen anzupassen. Es ist jedoch möglich, dass als optional parametrierte Module in einer wechselnden/anderen Konfiguration erforderlich sind.
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Stellen Sie anhand eines Funktiontests sicher, dass die Module, für die Optional auf 'Ja' oder 'Hochlauf' eingestellt ist, vorhanden sind, wenn diese in wechselnden/anderen Maschinenkonfigurationen erforderlich sind.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Parameter: ZweiKanalModus
Standardwert |
Kanal12 |
Einheit |
-/- |
Beschreibung |
Definiert das Eingangskanalpaar, das für die Auswertung der Äquivalenz verwendet wird. Für das gewählte Kanalpaar sind die Parameter GrenzwertEquivalent* und DiskrepanzZeit* (siehe unten) relevant. |
Mögliche Werte |
|
Parameter: Eingangsfilter
Standardwert |
1 |
Mögliche Werte |
Folgende Werte können aus dem Listenfeld ausgewählt werden: 1; 2; 10; 16,7; 20; 33,3; 40; 66,7 |
Einheit |
ms |
Beschreibung |
Konfiguriert den Eingangsfilter durch Definieren des Abtastintervalls des A/D-Konverters. Der Parameter stellt das Intervall für das Abtasten des Analogwertes an den Moduleingängen ein. Während dieses Intervalls werden Werte erfasst. Das entsprechende Ausgangsprozessdaten-Element wird aktualisiert, nachdem das Abtastintervall verstrichen ist. Durch die Definition des Aktualisierungsintervalls des Eingangs beeinflusst dieser Wert direkt die Signalverarbeitungszeit des Moduls und folglich die Safety-Reaktionszeit des gesamten Eingangs-Ausgangskanals der sicherheitsbezogenen Anwendung. Beachten Sie die Informationen unter dieser Tabelle. |
Einfluss des eingestellten Filterwertes auf die Safety-Reaktionszeit
Die folgende Tabelle zeigt die Signalverarbeitungszeit des Moduls, resultierend aus dem eingestellten Eingangsfilter-Zeitwert (Aktualisierungsintervall).
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Stellen Sie sicher, dass die Signalverarbeitungszeit des Eingangsmoduls korrekt in den Berechnungen für die Safety-Reaktionszeit in EcoStruxure Machine Expert - Safety enthalten ist.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Konfigurierter Filterwert |
Max. Signalverarbeitungszeit des Moduls |
1 ms |
32 ms |
2 ms |
40 ms |
10 ms |
86 ms |
16,7 ms |
132 ms |
20 ms |
152 ms |
33,3 ms |
240 ms |
40 ms |
284 ms |
66,7 ms |
372 ms |
Gruppe: SafetyResponseTime
Die Safety-Reaktionszeit ist die Zeit zwischen dem Eintreffen des Sensorsignals am Eingangskanal eines sicherheitsbezogenen Eingangsmoduls und dem Abschaltsignal am Ausgangskanal eines sicherheitsbezogenen Ausgangsmoduls. Weitere detaillierte Hintergrundinformationen finden Sie im Thema "Safety-Reaktionszeit".
Die Parameter in dieser Gruppe beeinflussen die Safety-Reaktionszeit des Sicheren Logik-Controller-Systems.
Die Parameter KommunikationsWatchdog, MinDatenübertragungszeit und MaxDatenübertragungszeit in dieser Gruppe gelten nur dann für dieses Modul, wenn ManuelleKonfiguration auf 'Ja' gesetzt ist.
Parameter: ManuelleKonfiguration
Standardwert |
Nein |
Einheit |
-/- |
Beschreibung |
Gibt an, ob das Modul seine eigenen modulspezifischen Safety-Reaktionszeit-relevanten Parameter (KommunikationsWatchdog, MinDatenübertragungszeit und MaxDatenübertragungszeit) verwendet oder die Standardwerte, die in der Parametergruppe 'SafetyResponseTimeDefaults' des Sicheren Logik-Controllers vorgegeben sind. Die Verwendung modulspezifischer Parameter ermöglicht die optimale Anpassung des Systems an anwendungsspezifische Anforderungen hinsichtlich der Safety-Reaktionszeit. |
Parameterwert |
|
Parameter: MinDatenübertragungszeit
Standardwert |
12 |
Wertebereich Schrittweite |
12...500 1 |
Einheit |
100 µs |
Beschreibung |
Legt die benötigte Mindestzeit für die Übertragung eines Datentelegramms zwischen Producer und Consumer fest. Wird ein Telegramm früher (vom Consumer) empfangen, als durch diesen Parameterwert vorgegeben, so wird die Kommunikation als ungültig betrachtet. EcoStruxure Machine Expert - Safety verfügt über einen Berechnungsdialog für die Bestimmung dieses Parameterwertes. Begriffsdefinition und Hintergrundinformation Gemäß openSAFETY-Spezifikation kommunizieren Geräte (sicherheitsbezogene I/O-Module und der Sichere Logik-Controller), indem sie zyklisch Daten, sogenannte openSAFETY-Telegramme, senden und empfangen. Ein Gerät, das Telegramme erzeugt (sendet), wird als Producer bezeichnet, ein empfangendes Gerät als Consumer. Jedes Telegramm enthält einen Zeitstempel für die Zeitvalidierung der Kommunikation. Beim Empfang eines Telegramms vergleicht der Consumer diesen Zeitstempel mit der aktuellen Zeit. Falls der Zeitplan eingehalten wurde, wird die Kommunikation als gültig betrachtet. Wird ein Telegramm früher empfangen, als durch diesen Parameter definiert, wird die Kommunikation als ungültig betrachtet und nicht weiter fortgesetzt. Dadurch steuert auch das Prozessdaten-Element 'SafeModuleOK' auf SAFEFALSE und zeigt damit an, dass die sicherheitsbezogene Kommunikation des Moduls nicht länger gültig ist. Die Auswirkungen für den Rest der sicherheitsbezogenen Systeme hängen von der definierten sicherheitsbezogenen Funktion ab. |
Berechnung der Werte |
So berechnen Sie den modulspezifischen MinDatenübertragungszeit-Wert
|
Praktische Werte |
Die Verwendung des in EcoStruxure Machine Expert - Safety berechneten Werts für MinDatenübertragungszeit führt zu einem stabil laufenden System. |
Parameter: MaxDatenübertragungszeit
Standardwert |
200 |
Wertebereich Schrittweite |
12...65.000 1 |
Einheit |
100 µs |
Beschreibung |
Definiert die erlaubte maximale Zeit für die Übertragung eines Datentelegramms zwischen Producer und Consumer. Wird ein Telegramm später (vom Consumer) empfangen, als durch diesen Parameterwert vorgegeben, so wird die Kommunikation als ungültig angesehen. EcoStruxure Machine Expert - Safety verfügt über einen Berechnungsdialog für die Bestimmung dieses Parameterwertes. HINWEIS: Der Parameterwert beeinflusst die von EcoStruxure Machine Expert - Safety berechnete Safety-Reaktionszeit. Begriffsdefinition und Hintergrundinformation Gemäß openSAFETY-Spezifikation kommunizieren Geräte (sicherheitsbezogene I/O-Module und der Sichere Logik-Controller), indem sie zyklisch Daten, sogenannte openSAFETY-Telegramme, senden und empfangen. Ein Gerät, das Telegramme erzeugt (sendet), wird als Producer bezeichnet, ein empfangendes Gerät als Consumer. Jedes Telegramm enthält einen Zeitstempel für die Zeitvalidierung der Kommunikation. Beim Empfang eines Telegramms vergleicht der Consumer diesen Zeitstempel mit der aktuellen Zeit. Falls der Zeitplan eingehalten wurde, wird die Kommunikation als gültig betrachtet. Wird ein Telegramm später empfangen, als durch diesen Parameter definiert, wird die Kommunikation als ungültig betrachtet und nicht weiter fortgesetzt. Die Auswirkungen für den Rest der sicherheitsbezogenen Systeme hängen von der definierten sicherheitsbezogenen Funktion ab. |
Berechnung der Werte |
So berechnen Sie den modulspezifischen Wert für MaxDatenübertragungszeit
|
Praktische Werte |
Die Verwendung des in EcoStruxure Machine Expert - Safety berechneten Werts für MaxDatenübertragungszeit führt zu einem stabil laufenden System. |
Parameter: KommunikationsWatchdog
Standardwert |
200 |
Wertebereich Schrittweite |
1...65.535 1 |
Einheit |
100 µs |
Beschreibung |
Definiert die maximale Zeitspanne, in der ein Consumer ein gültiges Datentelegramm von einem Producer empfangen muss, damit die sicherheitsbezogene Kommunikation als gültig betrachtet und die Applikation fortgesetzt wird. Der Parameter stellt einen Watchdog-Timer ein, der den rechtzeitigen Empfang der Telegramme vom Producer im Consumer überwacht. Läuft der Watchdog ab, so wird die Kommunikation als ungültig betrachtet. EcoStruxure Machine Expert - Safety verfügt über einen Berechnungsdialog für die Bestimmung dieses Parameterwertes. HINWEIS: Der Parameterwert beeinflusst die von EcoStruxure Machine Expert - Safety berechnete Safety-Reaktionszeit. Begriffsdefinition und Hintergrundinformation Gemäß openSAFETY-Spezifikation kommunizieren Geräte (sicherheitsbezogene I/O-Module und der Sichere Logik-Controller), indem sie zyklisch Daten, sogenannte openSAFETY-Telegramme, senden und empfangen. Ein Gerät, das Telegramme erzeugt (sendet), wird als Producer bezeichnet, ein empfangendes Gerät als Consumer. Der KommunikationsWatchdog-Wert hängt physikalisch von der Übertragungszeit ab, die für die Übertragung des Telegramms von einem Producer zu einem Consumer benötigt wird und beeinflusst die ungünstigste Gesamtreaktionszeit des Systems. Deshalb hängt der berechnete Wert vom Wert des Parameters MaxDatenübertragungszeit ab. Falls der Empfänger das Telegramm rechtzeitig erhält (KommunikationsWatchdog ist noch nicht abgelaufen und die Übertragungszeit liegt innerhalb der durch die Parameter MinDatenübertragungszeit und MaxDatenübertragungszeit vorgegeben Zeitgrenzen), wird der Watchdog-Timer erneut gestartet und die Kommunikation wird als gültig betrachtet. Der Zeitstempel im eingehenden Telegramm wird dabei nicht ausgewertet. Relevant ist nur, dass das Telegramm empfangen wird. Falls kein Telegramm empfangen wird (wegen Verzögerung oder Verlust) und der KommunikationsWatchdog im Consumer abläuft, nimmt das Modul seinen definierten sicheren Zustand ein. Dadurch steuert auch das Prozessdaten-Element 'SafeModuleOK' auf SAFEFALSE und zeigt damit an, dass die sicherheitsbezogene Kommunikation des Moduls nicht länger gültig ist. |
Berechnung der Werte |
So berechnen Sie den modulspezifischen KommunikationsWatchdog-Wert
|
Praktische Werte |
Für den KommunikationsWatchdog-Wert, den Sie in die Parametertabelle ('Geräte'-Fenster) eingeben müssen, gilt Folgendes:
|
Gruppe: SafeTemperature01 bis SafeTemperature04
Parameter SensorType
Standardwert |
Typ J |
Einheit |
-/- |
Beschreibung |
Definiert den Typ des sicherheitsbezogenen Thermoelement-Sensors, der an den analogen Eingangskanälen 01 bis 04 angeschlossen ist. Sensorspezifikation gemäß EN IEC 60584-1:2010. HINWEIS: Die Konfiguration eines falschen Sensortyps kann vom Modul nicht erkannt werden. Die Konfiguration eines falschen Sensortyps führt zu falschen Temperaturmessungen. Beachten Sie den Gefahrenhinweis im Anschluss an diese Tabelle. |
Mögliche Werte |
|
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Stellen Sie während der Validierung sicher, dass in Ihrer Anwendung der richtige Thermoelementtyp verwendet und für das Modul konfiguriert wird.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Gruppe: SafeTemperature05 und SafeTemperature06
Parameter SensorType
Standardwert |
PT1000 |
Einheit |
-/- |
Beschreibung |
Definiert den Typ des sicherheitsbezogenen Temperatursensors, der an den analogen Eingangskanälen 05 und 06 angeschlossen ist. Das Modul erkennt die Konfiguration eines falschen Sensortyps. In diesem Fall steuert das Modul in den definierten sicheren Zustand. |
Mögliche Werte |
|
Gruppe: SafeTemperaturexxyy
In dieser Gruppe werden die vier Parameter mit derselben Indexnummer (1 bis 4) als Parametersatz betrachtet. Welcher Parametersatz aktiv ist, hängt von den Kanaleinstellungen 'SafeThrSelector_0y0z_Bit1' und 'SafeThrSelector_0y0z_Bit2' ab. Durch Aktivieren eines bestimmten Parametersatzes (und dem dadurch bedingten Einstellen der Eingangsempfindlichkeit), kann das Modul an den aktuellen Anwendungsfall angepasst werden. Im untenstehenden Abschnitt "Prozessdaten-Elemente: SafeThrSelector_0y0z_Bit1 und SafeThrSelector_0y0z_Bit2" finden Sie Informationen, wie Sie den Parametersatz umschalten.
Parameter GrenzwertMax_Satz1 bis GrenzwertMax_Satz4
Standardwert |
1.000 |
Wertebereich Schrittweite |
-32.768...32.767 1 Stellen Sie sicher, dass der hier eingestellte Maximalwert höher ist als der mit dem Parameter GrenzwertMin* eingestellte Minimalwert. |
Einheit |
0,1 °C / 2 µV |
Beschreibung |
Gibt den maximal zulässigen Eingangswert für jeden Kanal des Moduls an. Eine Überschreitung des vorgegebenen Eingangswertebereichs kann durch eine Auswertung des Prozessdaten-Elements SafeTemperatureOKxxyy des jeweiligen Kanals in der Sicherheitsanwendung überwacht werden. Das Prozessdaten-Element ist SAFETRUE, solange der gemessene Wert innerhalb des parametrierten Wertebereichs liegt, andernfalls steuert es auf SAFEFALSE. |
Parameter GrenzwertMin_Satz1 bis GrenzwertMin_Satz4
Standardwert |
0 |
Wertebereich Schrittweite |
-32.768...32.767 1 Stellen Sie sicher, dass der hier eingestellte Minimalwert höher ist als der mit dem Parameter GrenzwertMax* eingestellte Maximalwert. |
Einheit |
0,1 °C / 2 µV |
Beschreibung |
Gibt den minimal zulässigen Eingangswert für jeden Kanal des Moduls an. Eine Überschreitung des vorgegebenen Eingangswertebereichs kann durch eine Auswertung des Prozessdaten-Elements SafeTemperatureOKxxyy des jeweiligen Kanals in der Sicherheitsanwendung überwacht werden. Das Prozessdaten-Element ist SAFETRUE, solange der gemessene Wert innerhalb des parametrierten Wertebereichs liegt, andernfalls steuert es auf SAFEFALSE. |
Parameter GrenzwertEquivalent_Satz1 bis GrenzwertEquivalent_Satz4
Dieser Parameter ist nur in zweikanaligen Anwendungen relevant. Wenn zwei Sensoren als Eingangspaar angeschlossen werden, wertet das Modul die Äquivalenz der Eingangssignale gemäß der Konfiguration des Parameters 'ZweiKanalModus' (Gruppe 'Basic') aus.
Standardwert |
1.000 |
Wertebereich Schrittweite |
-32.768...32.767 1 |
Einheit |
0,1 °C / 2 µV |
Beschreibung |
Gibt die maximal zulässige Differenz zwischen den beiden Kanälen eines Eingangspaares in zweikanaligen Anwendungen an. Eine Über-/Unterschreitung des vorgegebenen Grenzwertes nach Ablauf der Diskrepanzzeit (siehe nächster Parameter DiskrepanzZeit*) kann durch Auswerten des Prozessdaten-Elements SafeTemperatureOKxxyy der entsprechenden Kanäle in der Sicherheitsanwendung überwacht werden. Im Falle einer Überschreitung steuert dieses Prozessdatenelement auf SAFEFALSE. |
Parameter DiskrepanzZeit_Satz1 bis DiskrepanzZeit_Satz4
Dieser Parameter ist nur in zweikanaligen Anwendungen relevant. Wenn zwei Sensoren als Eingangspaar angeschlossen werden, wertet das Modul die Äquivalenz der Eingangssignale gemäß der Konfiguration des Parameters 'ZweiKanalModus' (Gruppe 'Basic') aus.
Standardwert |
0 |
Mögliche Werte |
Wählbar aus der Dropdown-Auswahlliste: 0; 2; 5; 10; 20; 50; 100; 200; 500; 1.000; 2.000; 5.000; 10.000 |
Einheit |
ms |
Beschreibung |
Gibt das maximale Zeitintervall an, in dem die Differenz zwischen den beiden Kanälen eines Eingangspaares in zweikanaligen Anwendungen den Grenzwert überschreiten kann, ohne dass ein Fehler ausgelöst wird. Welche Kanäle als Eingangspaar verwendet werden, wird über den Parameter 'ZweiKanalModus' (Gruppe 'Basic') eingestellt. Eine Über-/Unterschreitung der parametrierten Diskrepanzzeit kann durch eine Auswertung des Prozessdaten-Elements SafeTemperatureOKxxyy des jeweiligen Kanals in der Sicherheitsanwendung überwacht werden. Im Falle einer Überschreitung steuert dieses Prozessdatenelement auf SAFEFALSE. |
Parameter: MessauswertungWaehrendDerTestdurchfuehrung
HINWEIS:
Dieser Parameter ist nur mit der Geräte-Firmware-Version V322 oder höher verfügbar. Um den Parameter MessauswertungWaehrendDerTestdurchfuehrung korrekt verwenden zu können, muss der Parameter MinErforderlicheFWVer des Moduls auf 'Basic Release ab FW V322' eingestellt sein.
Standardwert |
Einkanalig |
Einheit |
-/- |
Beschreibung |
Der Parameter definiert das Modulverhalten, genauer gesagt, den Modus zur Messwertauswertung während des internen (Hardware-) Kanaltests. Jeder Messkanal wird periodisch (alle 75 Minuten) durch Aufschalten eines internen Testsignals elektronisch geprüft. Das Testsignal hat eine maximale Dauer von einer Sekunde. Es wird jeweils nur ein Kanal getestet, während der andere Kanal weiterhin im Normalbetrieb analoge Messwerte erfasst. Während der Testphase wird der letzte Messwert des getesteten Kanals eingefroren und bis zum Abschluss des Tests gehalten. Danach wird die Messwerterfassung auf beiden Kanälen fortgesetzt, bis der Test des anderen Kanals ansteht. Solange kein Test aktiv ist, berechnet sich der resultierende Wert wie folgt (lesen Sie hierzu auch die unten stehende Beschreibung des Prozessdaten-Elements): Resultierender Wert = (Wert Kanal xx + Wert Kanal yy)/2. Der Berechnungsmodus während der Testphase lässt sich mit dem Parameter MessauswertungWaehrendDerTestdurchfuehrung einstellen. HINWEIS: Verwenden Sie außerdem das Prozessdatum TestActive, um den aktiven Test in der sicherheitsbezogenen Applikation zu signalisieren und auszuwerten (siehe Beschreibung unten). |
Mögliche Werte |
|
Prozessdaten-Elemente des Moduls
Zweck und Verwendung von Prozessdaten-Elementen
Jedes Modul verfügt über Prozessdaten-Elemente (Signale). Prozessdaten-Elemente können sein:
I/O-Signale, die von einer Anschlussklemme des Moduls gelesen oder auf diese geschrieben werden.
Diagnosesignale zur Auswertung des Status eines Eingangs-/Ausgangssignals oder des gesamten Moduls.
Steuersignale, um beispielsweise einen Kanal freizugeben oder das Modul einzustellen.
Die verfügbaren Prozessdaten-Elemente eines Moduls sind unter dem Modulknoten im Baum links im 'Geräte'-Fenster aufgelistet. Um ein Prozessdaten-Element anzuzeigen und zu verwenden, erweitern Sie den Modulknoten im Baum durch Anklicken des '+'-Symbols.
Beispiel
Das Modul mit der Kennung SL1.SM3 stellt (unter anderem) das Diagnosesignal SafeModuleOK und das Eingangssignal SafeDigitalInput01 zur Verfügung. ![]() |
Sie können Prozessdaten-Elemente aus dem Baum per Drag & Drop in den sicherheitsbezogenen FBS/KOP-Code einfügen (siehe folgende Anweisung). Beim Einfügen in den Code, wird eine (nicht-sicherheitsbezogene) Standard-Variable oder eine sicherheitsbezogene Variable erzeugt (je nach Datentyp des Prozessdaten-Elements).
Vorgehensweise: So fügen Sie Prozessdaten-Elemente in den Code ein
|
Datenrichtung hängt vom Signaltyp an
Eingangssignale können von der sicherheitsbezogenen Applikation nur gelesen werden, Ausgangssignale können geschrieben werden.
Diagnosesignale dienen zur Auswertung und Überwachung des sicherheitsbezogenen Moduls oder beispielsweise auch einzelner I/O-Kanäle. Deshalb können globale Variablen, die für Diagnosesignale erzeugt wurden und diesen zugeordnet sind, von der Applikation nur gelesen werden.
Mit Steuersignalen lässt sich das Modul freigeben oder auf den aktuellen Anwendungsfall anpassen (beispielsweise durch Einstellen eines Messbereichs oder eines bestimmten Modulverhaltens). Globale Variablen, die für ein Steuersignal erzeugt wurden und diesem zugeordnet sind, können von der Applikation geschrieben werden und dadurch das Modul steuern.
Darstellung von Prozessdaten-Elementen im Gerätebaum:
Symbol |
Signaltyp |
Zugriffsart |
![]() |
Sicherheitsbezogenes Eingangssignal oder Diagnosesignal. |
Lesen |
![]() |
Standard-Eingangssignal (nur für den Sicheren Logik-Controller verfügbar). |
Lesen |
![]() |
Standard-Ausgangssignal (nur für den Sicheren Logik-Controller verfügbar) oder Steuersignal. |
Schreiben |
![]() |
Sicherheitsbezogenes Ausgangssignal oder Steuersignal. |
Schreiben |
HINWEIS:
Wird ein Standard-Signal (nicht-sicherheitsbezogen) mit einem physikalischen Eingang oder Ausgang verbunden, muss der Datentyp der zugehörigen globalen Variablen von sicherheitsbezogen nach Standard konvertiert werden (z.B. von SAFEBOOL nach BOOL), um eine falsche Verwendung des Signals im Code auszuschließen. Dasselbe gilt, wenn ein sicherheitsbezogenes Signal im Code nur als Standard-Signal verwendet wird. Die Änderung des Datentyps kann entweder im zugehörigen Variablen-Arbeitsblatt oder mit Hilfe der Funktionen zur Typumwandlung erfolgen.
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Verifizieren Sie die Auswirkung von Standard-Signalen (nicht-sicherheitsbezogen) auf sicherheitsbezogene Ausgänge.
Verifizieren Sie, dass die Funktionen zur Umwandlung von "Standard auf sicherheitsbezogen" im Code korrekt verwendet werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Nachfolgend sind die I/O-Signale, die Diagnosesignale und die Steuersignale jedes Moduls aufgelistet (in der Reihenfolge wie im Gerätebaum).
SafeModuleOK
Beschreibung |
Zeigt den Status der Kommunikation zwischen dem sicherheitsbezogenen Modul und dem Sicheren Logik-Controller an und gibt somit, aus Sicht der sicherheitsbezogenen Applikation, den Modulstatus an. |
Signaltyp |
Diagnose |
Datentyp |
SAFEBOOL |
Zugriffsart |
Variable kann von der sicherheitsbezogenen Applikation gelesen werden |
Mögliche Werte |
SAFEFALSE:
SAFETRUE:
|
Verpflichtende Zuweisungskontrolle für das Prozessdaten-Element SafeModuleOK:
Die Verifizierung/Validierung der Zuordnung zwischen Prozessdaten-Elementen und globalen I/O-Variablen ist verpflichtend. Dies gilt insbesondere für das Prozessdatenelement SafeModuleOK, welches für jedes sicherheitsbezogene Modul verfügbar ist und dessen Status meldet. Da das Prozessdatum SafeModuleOK nicht geschrieben werden kann, z.B. durch Anlegen eines Signals an einen Moduleingang, muss das zu prüfende Modul physikalisch vom TM5-Bus entfernt, d.h. abgezogen werden. Als Folge dieses Abziehens schaltet SafeModuleOK auf SAFEFALSE, und die zugewiesene globale Variable muss diesem Wechsel folgen. Weitere Informationen zum Aus- und Wiedereinbau eines Moduls entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung des betreffenden Moduls.
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Entfernen Sie jedes sicherheitsbezogene Modul vom TM5-Bus, um den Zustand von SafeModuleOK zu prüfen.
Prüfen Sie, ob die globale I/O-Variable, die dem Prozessdaten-Element SafeModuleOK des entfernten Moduls zugewiesen ist, auf SAFEFALSE wechselt.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
SafeTemperatureOKxxyy
Beschreibung |
Dieses Diagnosesignal zeigt den Status der zweikanaligen Temperaturmessung am Eingangskanalpaar xx und yy an. Das Diagnosesignal bestätigt die Gültigkeit des eingehenden Analogsignals und des Prozessdaten-Elements SafeTemperaturexxyy (ausgegebener Messwert). Abhängig von den Ergebnissen der Risikoanalyse, die Sie für Ihre Applikation ausgeführt haben, muss das Diagnosesignal jedesmal ausgewertet werden, wenn das SafeTemperaturexxyy-Signal in der sicherheitsbezogenen Applikation verwendet wird. Der Wert SAFEFALSE des Diagnosesignals deutet auf einen ungültigen Wert von SafeTemperaturexxyy hin. In diesem Fall darf das Signal SafeTemperaturexxyy in der sicherheitsbezogenen Applikation nicht weiter verwendet, verarbeitet oder ausgewertet werden. Beachten Sie hierzu den Gefahrenhinweis unter dieser Tabelle. HINWEIS: Diagnosesignale müssen in der sicherheitsbezogenen Applikation ausgewertet werden, um Fehlerzustände in Modulen/Kanälen in Ihrer Applikation erkennen zu können. Ein Programmierbeispiel und weitere Informationen finden Sie im Thema "Überwachung/Auswertung von Diagnoseinformationen der Maschine". |
Signaltyp |
Diagnosesignal |
Datentyp |
SAFEBOOL |
Zugriffsart |
Variable kann von der sicherheitsbezogenen Applikation gelesen werden |
Mögliche Werte |
SAFEFALSE: Signal SafeTemperaturexxyy ist ungültig und darf in der sicherheitsbezogenen Applikation aus einem der folgenden Gründe nicht verwendet werden.
SAFETRUE: Signal SafeTemperaturexxyy ist gültig. Jede der folgenden Bedingungen muss erfüllt sein:
HINWEIS: Zur Fehleranzeige beachten Sie auch die entsprechenden LEDs der betroffenen Module. |
Relevante Modulparameter |
In den Parametergruppen mit derselben Kanalnummer xx und yy:
Die Parameterbeschreibungen finden Sie oben in diesem Thema. |
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Verifizieren Sie, dass das SafeTemperaturexxyy-Signal in der sicherheitsbezogenen Applikation nur verwendet wird, so lange die zugehörigen Diagnosesignale SAFETRUE sind (falls dies durch die Ergebnisse Ihrer Risikoanalyse vorgegeben ist).
Validieren Sie die gesamte Sicherheitsfunktion in Bezug auf die Verarbeitung von Eingangswerten und prüfen Sie die Applikation sorgfältig.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
TestActive
HINWEIS:
Dieses Prozessdaten-Element ist nur mit der Geräte-Firmware-Version V322 oder höher verfügbar. Um TestActive korrekt verwenden zu können, muss der Parameter MinErforderlicheFWVer des Moduls auf 'Basic Release ab FW V322' eingestellt sein.
Beschreibung |
Dieses Diagnosesignal zeigt an, dass im Modul momentan der interne Kanaltest ausgeführt wird. Jeder Messkanal wird periodisch (alle 75 Minuten) durch Aufschalten eines internen Testsignals elektronisch geprüft. Das Testsignal hat eine maximale Dauer von einer Sekunde. Es wird jeweils nur ein Kanal getestet, während der andere Kanal weiterhin im Normalbetrieb analoge Messwerte erfasst. Während der Testphase wird der letzte Messwert des getesteten Kanals eingefroren und bis zum Abschluss des Tests gehalten. Danach wird die Messwerterfassung auf beiden Kanälen fortgesetzt, bis der Test des anderen Kanals ansteht. Beachten Sie hierzu auch den unten genannten relevanten Modulparameter. HINWEIS: Diagnosesignale müssen in der sicherheitsbezogenen Applikation ausgewertet werden, um den Status von Modulen/Kanälen in Ihrer Applikation erkennen zu können. Ein Programmierbeispiel und weitere Informationen finden Sie im Thema "Überwachung/Auswertung von Diagnoseinformationen der Maschine". |
Signaltyp |
Diagnosesignal |
Datentyp |
SAFEBOOL |
Zugriffsart |
Variable kann von der sicherheitsbezogenen Applikation gelesen werden |
Mögliche Werte |
SAFEFALSE:
SAFETRUE:
|
Relevante Modulparameter |
Der Parameter MessauswertungWaehrendDerTestdurchfuehrung definiert das Modulverhalten, genauer gesagt, den Modus zur Messwertauswertung während des internen (Hardware-) Kanaltests. Die zugehörige Parameterbeschreibung finden Sie oben in diesem Thema. |
SafeTemperaturexxyy
Beschreibung |
Eingangssignal von den Temperatursensoren, die am Eingangskanalpaar xx und yy angeschlossen sind. Zwischen den beteiligten Kanälen muss Äquivalenz hergestellt sein, bevor das mit dem Parameter Diskrepanzzeit spezifizierte Intervall abgelaufen ist. Andernfalls steuert das zugehörige Diagnosesignal SafeTemperatureOKxxyy auf SAFEFALSE. Die Gültigkeit dieses Eingangssignals wird durch das zugehörige Diagnosesignal SafeTemperatureOKxxyy bestätigt. Abhängig von den Ergebnissen der Risikoanalyse, die Sie für Ihre Applikation ausgeführt haben, muss das Diagnosesignal jedesmal ausgewertet werden, wenn das SafeTemperaturexxyy-Signal in der sicherheitsbezogenen Applikation verwendet wird. Der Wert SAFEFALSE des Diagnosesignals deutet auf einen ungültigen Wert von SafeTemperaturexxyy hin. In diesem Fall darf das Signal SafeTemperaturexxyy in der sicherheitsbezogenen Applikation nicht weiter verwendet, verarbeitet oder ausgewertet werden. Beachten Sie hierzu den Gefahrenhinweis unter dieser Tabelle. |
Signaltyp |
I/O-Signal |
Datentyp |
SAFEINT |
Zugriffsart |
Variable kann von der sicherheitsbezogenen Applikation gelesen werden |
Mögliche Werte |
Wenn SafeModuleOK = SAFETRUE und SafeTemperatureOKxxyy = SAFETRUE ist und die eingestellte Diskrepanzzeit nicht ohne Signaläquivalenz (innerhalb der erlaubten Toleranz) an den beteiligten Eingängen abgelaufen ist, gilt Folgendes:
HINWEIS: Details zur sicherheitsbezogenen Messgenauigkeit finden Sie im Gerätehandbuch. |
Relevante Modulparameter |
In der Parametergruppe mit derselben Kanalnummer xx:
Die Parameterbeschreibungen finden Sie oben in diesem Thema. |
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Verifizieren Sie, dass das SafeTemperaturexxyy-Signal in der sicherheitsbezogenen Applikation nur verwendet wird, so lange die zugehörigen Diagnosesignale SAFETRUE sind (falls dies durch die Ergebnisse Ihrer Risikoanalyse vorgegeben ist).
Validieren Sie die gesamte Sicherheitsfunktion in Bezug auf die Verarbeitung von Eingangswerten und prüfen Sie die Applikation sorgfältig.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
SafeThrSelector_0y0z_Bit1 und SafeThrSelector_0y0z_Bit2
Beschreibung |
Die Kombination der Signalwerte SafeThrSelector_0y0z_Bit1 und SafeThrSelector_0y0z_Bit2 bestimmt, welcher Parametersatz im Modul aktiv ist. Auf diese Weise kann zur Laufzeit der sicherheitsbezogenen Applikation zwischen Parametersätzen (1 bis 4) umgeschaltet und somit das Modul an die Applikation angepasst werden (Messbereich/Eingangsempfindlichkeit). Bit1 Bit2 Aktiv im Modul 0 0 Parametersatz 1 1 0 Parametersatz 2 0 1 Parametersatz 3 1 1 Parametersatz 4 |
Signaltyp |
Steuersignal |
Datentyp |
SAFEBOOL |
Zugriff |
Variable kann von der sicherheitsbezogenen Applikation geschrieben werden |
SafeReleasexxyy
Beschreibung |
Freigabesignal für das analoge Eingangskanalpaar mit den Kanalkennungen xx und yy. Die Freigabe eines Kanalpaares ist erforderlich, wenn das Diagnosesignal des Kanalpaares wegen ungültiger Eingangssignale auf SAFEFALSE gesteuert wurde. Beispiel: Das Statussignal wird SAFEFALSE, wenn der parametrierte Messbereich des Eingangskanalpaares überschritten wird. Führen Sie folgende Schritte aus, um ein Kanalpaar wieder freizugeben:
HINWEIS: Wenn ein sicherheitsbezogenes Modul im definierten sicheren Zustand und SafeModuleOK = SAFEFALSE ist, kann das Signal SafeReleasexxyy nicht zur Freigabe des Kanals verwendet werden. Stattdessen ist ein Neustart des Moduls erforderlich. Beispiel: Nachdem Eingangswerte den zugelassenen elektrischen Maximalwert gemäß technischer Daten des Geräts überschritten haben, muss das Modul neu gestartet werden. |
Signaltyp |
Steuersignal |
Datentyp |
SAFEBOOL |
Zugriffsart |
Variable kann von der sicherheitsbezogenen Applikation geschrieben werden |
Mögliche Werte |
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