TM5SDC1FS: Digitales Sicherheits-Zählermodul
Typ-/sicherheitsbezogene Anwendungsbereiche des Moduls
Sicherheitsbezogenes digitales Zählermodul
1 sicherheitsbezogener digitaler Zählerkanal, max. Eingangsfrequenz 7 kHz, 24 VDC
Timebase (Eingangsfilter), per Software konfigurierbar
Die sicherheitsbezogenen Schneider Electric-Module können in sicherheitsbezogenen Anwendungen verwendet werden, gemäß:
EN ISO 13849, PL e
IEC 62061, SIL 3
IEC 61508, SIL 3
Gruppe: Basic
Parameter: MinErforderlicheFWVer
Standardwert |
Basic Release |
Einheit |
-/- |
Beschreibung |
Dieser Parameter ist nur relevant, wenn eine andere Firmware-Version, als die vom Hersteller aufgespielte Version in Betrieb ist. Um in den Betriebszustand gelangen zu können, muss im Modul die hier eingestellte oder eine neuere Firmware-Version installiert sein.
Die hier gewählte Firmware-Version ist vor allem im Hinblick auf neue Parameter oder Prozessdaten-Elemente wichtig, die mit einer bestimmten Firmware-Version implementiert wurden. Falls das betreffende Gerät über neue Parameter oder Prozessdaten-Elemente verfügt, ist folgendes zu beachten: Wenn für MinErforderlicheFWVer ein falscher Wert eingestellt ist, gelangt entweder der SLC nicht in den Betriebszustand Run oder der neue Parameter bzw. das neue Prozessdaten-Element wird vom SLC nicht berücksichtigt. Beachten Sie hierzu den Gefahrenhinweis unter dieser Tabelle. Weitere Informationen Informationen zu neu hinzugefügten Parametern oder Prozessdaten-Elementen finden Sie in der Dokumentation (Release Notes), die der Firmware-Installation beiliegt. Darin erfahren Sie auch, wie Sie die Firmware-Version, die aktuell auf dem sicherheitsbezogenen Gerät installiert ist, bestimmen können. |
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Stellen Sie sicher, dass der unter MinErforderlicheFWVer eingestellte Wert der Firmware-Version entspricht, die auf diesem sicherheitsbezogenen Gerät installiert ist.
Stellen Sie anhand eines Funktiontests sicher, dass neu implementierte Parameter oder Prozessdaten-Elemente des sicherheitsbezogenen Moduls vom SLC berücksichtigt werden, wenn Ihre sicherheitsbezogene Applikation dies erfordert.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Parameter: Optional
Standardwert |
Nein |
Einheit |
-/- |
Beschreibung |
Das Modul kann mit Hilfe dieses Parameters als optional konfiguriert werden. Optionale Module müssen nicht vorhanden sein (physikalisch oder kommunikativ), d.h. ein fehlendes optionales Modul wird vom Sicheren Logik-Controller nicht gemeldet. Dieser Parameter beeinflusst nicht das Signal oder die Statusdaten des Moduls. |
Mögliche Werte |
|
Der Parameter Optional ist ein Mechanismus, um Ihr Sicherheitssystem an unterschiedliche Maschinenkonfigurationen anzupassen. Es ist jedoch möglich, dass als optional parametrierte Module in einer wechselnden/anderen Konfiguration erforderlich sind.
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Stellen Sie anhand eines Funktiontests sicher, dass die Module, für die Optional auf 'Ja' oder 'Hochlauf' eingestellt ist, vorhanden sind, wenn diese in wechselnden/anderen Maschinenkonfigurationen erforderlich sind.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Parameter: FunktionModus
Standardwert |
Mode A-B |
Einheit |
-/- |
Beschreibung |
Gibt den Modus für die Auswertung der Eingangssignale vor. |
Mögliche Werte |
Für jeden Modus (siehe nachfolgende Liste) gilt Folgendes:
Die folgenden Modi können, je nach verwendetem Geber, ausgewählt werden.
Jeder Modus wird nachfolgend in einem separaten Abschnitt beschrieben. |
Eigenschaften der Funktionsmodi
Mode A-A
Funktionsmodus A-A mit einkanaligem Geber |
|
Sichere Messung der Eingangssignaltaktfrequenz, d.h. Drehzahl |
Ja, wenn Drehzahl > 0 |
Sicherer Vergleich der Drehzahl |
Nein |
Sichere Erfassung der Drehrichtung |
Nein In diesem Modus sind nur positive Frequenzwerte erlaubt. |
Sichere Stillstandserkennung |
Nein |
![]() |
Funktionsmodus A-A mit zweikanaligem Geber |
|
Sichere Messung der Eingangssignaltaktfrequenz, d.h. Drehzahl |
Ja, wenn Drehzahl > 0 |
Sicherer Vergleich der Drehzahl |
Ja Zulässige Toleranz: 5 Zählerimpulse pro 'Abtastzeitraum'. Der Drehzahlvergleich für das Modul kann in der Sicherheitsanwendung durch Auswerten des Prozessdaten-Elements SafeFrequencyOK überwacht werden. Lesen Sie hierzu den nachfolgenden Abschnitt "Fehlererkennung". |
Sichere Erfassung der Drehrichtung |
Nein In diesem Modus sind nur positive Frequenzwerte erlaubt. |
Sichere Stillstandserkennung |
Nein |
![]() |
Mode A-B
Funktionsmodus A-B mit einkanaligem Quadratur-Geber |
|
Sichere Messung der Eingangssignaltaktfrequenz, d.h. Drehzahl |
Ja, wenn Drehzahl > 0 |
Sicherer Vergleich der Drehzahl |
Ja Zulässige Toleranz: 5 Zählerimpulse pro 'Abtastzeitraum'. Der Drehzahlvergleich für das Modul kann in der Sicherheitsanwendung durch Auswerten des Prozessdaten-Elements SafeFrequencyOK überwacht werden. Lesen Sie hierzu den nachfolgenden Abschnitt "Fehlererkennung". |
Sichere Erfassung der Drehrichtung |
Nein In diesem Modus sind nur positive Frequenzwerte erlaubt. |
Sichere Stillstandserkennung |
Nein |
![]() |
Mode A-A/-B-B/
Funktionsmodus A-A/-B-B/ mit einkanaligem Quadratur-Geber mit invertierten Kanälen |
|
Sichere Messung der Eingangssignaltaktfrequenz, d.h. Drehzahl |
Ja, wenn Drehzahl > 0 |
Sicherer Vergleich der Drehzahl |
Nein |
Sichere Erfassung der Drehrichtung |
Ja |
Sichere Stillstandserkennung |
Ja |
![]() |
Fehlererkennung in den Funktionsmodi A-A und A-B
In den Funktionsmodi A-A und A-B analysiert das Modul ein sicherheitsbezogenes Frequenzeingangssignal. Die Fehlererkennung im Modul erfolgt nur bei dynamischen Eingangssignalen und nicht bei statischen Signalen. Die Auswertung der Eingangssignale darf daher im Stillstand des Antriebs nicht erfolgen.
Das Prozessdaten-Element SafeFrequencyOK des Moduls zeigt die Gültigkeit des Frequenzeingangssignals wie folgt an:
SafeFrequencyOK = SAFETRUE, wenn innerhalb der am Parameter 'Abtastzeitraum' vorgegebenen Zeit Impulse erkannt werden.
SafeFrequencyOK = SAFEFALSE, wenn innerhalb der am Parameter 'Abtastzeitraum' vorgegebenen Zeit keine Impulse erkannt werden (oder bei einem anderen Fehler im Modul).
Da im Stillstand des Antriebs das Eingangssignal nicht ausgewertet werden darf, kann es bspw. beim Starten des Antriebs zu einer Deadlock-Situation kommen: Der Antrieb kann nicht starten, da SafeFrequencyOK = SAFEFALSE ist, gleichzeitig kann das Signal SafeFrequencyOK nicht SAFETRUE werden, da der Antrieb nicht startet.
In der Sicherheitsanwendung lässt sich diese Situation durch ein zeitliches Muting der Eingangssignalauswertung lösen (siehe folgendes Codebeispiel):
Die Variable SafeFrequencyOK (Prozessdaten-Element des Datentyps SAFEBOOL, vom Modul erzeugt) zeigt die Gültigkeit des Frequenzeingangssignals an.
Eine steigende Flanke an der Variable Start (benutzerdefiniert, Datentyp SAFEBOOL) signalisiert, dass eine Startanforderung an den Antrieb gesendet wurde.
Die Variable MutingTime (benutzerdefiniert, Datentyp SAFETIME) stellt die Maximalzeit ein, die der Antrieb benötigt, um gültige Impulse an seinen Zählerkanälen zu erkennen. Der Parameter 'Abtastzeitraum' muss innerhalb dieser Zeit ebenfalls berücksichtigt werden.
HINWEIS:
Während dieser Zeit sind keine Überwachungsfunktionen aktiv. Beachten Sie den nachfolgenden Gefahrenhinweis.
Verwenden Sie die Variable SafeFrequencyOK_muted (benutzerdefiniert, Datentyp SAFEBOOL), um die Drehbewegung weiter auszuwerten.
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Betreten Sie den Betriebsbereich nicht, während die Überwachung in der Anlaufphase des Antriebs deaktiviert ist.
Stellen Sie sicher, dass keine anderen Personen den Betriebsbereich betreten können, während die Überwachung in der Anlaufphase des Antriebs deaktiviert ist.
Beachten Sie die vorgegebenen Richtlinien in relevanten Sektornormen, wenn die Maschine in einem anderen Betriebszustand als 'Operational' läuft.
Verwenden Sie geeignete Sicherheitsverriegelungen, wenn eine Gefahr für Personen und/oder Ausrüstung besteht.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Parameter: Einheit
Standardwert |
Increments / s |
Einheit |
-/- |
Beschreibung |
Definiert die Einheit, in der die aufgezeichnete Frequenz vom Modul ausgegeben wird. |
Mögliche Werte |
|
Parameter: Abtastzeitraum
Standardwert |
10 |
Einheit |
ms |
Beschreibung |
Spezifiziert das Zeitintervall für das Zählen der Eingangssignalimpulse. Der Wert 'Abtastzeitraum' und die Anzahl der innerhalb des Abtastzeitraums erkannten Impulse dienen zur Berechnung des Frequenzwerts. Beachten Sie die Beispiele nach dieser Tabelle. Der Wert 'Abtastzeitraum' muss entsprechend der aufzuzeichnenden Frequenz eingestellt werden. Bei einem zu niedrig gewählten 'Abtastzeitraum' werden innerhalb einiger Intervalle keine Impulse aufgezeichnet. In diesem Fall wechselt das Prozessdaten-Element SafeFrequencyOK auf SAFEFALSE und zeigt so ein ungültiges Frequenzeingangssignal an. Der Wert beeinflusst direkt die Signalverarbeitungszeit des Moduls und folglich die Safety-Reaktionszeit des gesamten Eingangs-Ausgangskanals der sicherheitsbezogenen Anwendung. Beachten Sie die Informationen unter dieser Tabelle. |
Mögliche Werte |
Folgende Werte können aus dem Listenfeld ausgewählt werden: 10; 50; 100; 500; 1.000; 5.000; 10.000; 50.000; 100.000; |
Beispiele
Abtastzeitraum = 500 ms Periode des Eingangssignals: 50 ms (Low/High = 1:1) Obwohl die Eingangsfrequenz konstant ist, unterscheidet sich der ausgegebene, gemessene Wert abhängig von der Anzahl der Impulse, die innerhalb des Intervalls (Abtastzeit) gezählt wurden. Der tatsächliche Frequenzwert wird nicht exakt bestimmt, wenn das Eingangssignal nicht während des gesamten Intervalls anliegt. Aus diesem Grund kann sich der am SafeFrequency-Signal ausgegebene Wert während des ersten Intervalls ändern, obwohl die Frequenz konstant ist. |
Nach t = 0 ms: Das Abtastintervall ist abgelaufen, bevor das Eingangssignal anliegt. ![]() Anzahl der Impulse, die während des Abtastintervalls gezählt wurden: 0 Dies wird angezeigt, indem das Diagnosesignal SafeFrequencyOK des Moduls auf SAFEFALSE wechselt. Gemessene Frequenz in Hz, ausgegeben am SafeFrequency-Signal: 0 |
Nach t = 250 ms: Das Eingangssignal wird während des laufenden Abtastintervalls angelegt. ![]() Anzahl der Impulse, die während des Abtastintervalls gezählt wurden: 5 Berechnung: 5 Impulse in 500 ms erkannt (5/0,5 = 10) Gemessene Frequenz in Hz, ausgegeben am SafeFrequency-Signal: 10 |
Nach t = 500 ms: Das Eingangssignal liegt während des gesamten Abtastintervalls an. ![]() Anzahl der Impulse, die während des Abtastintervalls gezählt wurden: 10 Berechnung: 10 Impulse in 500 ms erkannt (10/0,5 = 20) Gemessene Frequenz in Hz, ausgegeben am SafeFrequency-Signal: 20 |
Einfluss des eingestellten 'Abtastzeitraum'-Wertes auf die Safety-Reaktionszeit
Die folgende Tabelle zeigt die aus dem eingestellten Wert für 'Abtastzeitraum' (Aktualisierungsintervall) resultierende Signalverarbeitungszeit des Moduls.
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Stellen Sie sicher, dass die Signalverarbeitungszeit des Eingangsmoduls korrekt in den Berechnungen für die Safety-Reaktionszeit in EcoStruxure Machine Expert - Safety enthalten ist.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Konfigurierter Wert für 'Abtastzeitraum' |
Max. Signalverarbeitungszeit des Moduls |
10 ms |
2 ms |
50 ms |
2 ms |
100 ms |
2 ms |
500 ms |
5 ms |
1 s |
10 ms |
5 s |
50 ms |
10 s |
100 ms |
50 s |
500 ms |
100 s |
1 s |
Gruppe: SafetyResponseTime
Die Safety-Reaktionszeit ist die Zeit zwischen dem Eintreffen des Sensorsignals am Eingangskanal eines sicherheitsbezogenen Eingangsmoduls und dem Abschaltsignal am Ausgangskanal eines sicherheitsbezogenen Ausgangsmoduls. Weitere detaillierte Hintergrundinformationen finden Sie im Thema "Safety-Reaktionszeit".
Die Parameter in dieser Gruppe beeinflussen die Safety-Reaktionszeit des Sicheren Logik-Controller-Systems.
Die Parameter KommunikationsWatchdog, MinDatenübertragungszeit und MaxDatenübertragungszeit in dieser Gruppe gelten nur dann für dieses Modul, wenn ManuelleKonfiguration auf 'Ja' gesetzt ist.
Parameter: ManuelleKonfiguration
Standardwert |
Nein |
Einheit |
-/- |
Beschreibung |
Gibt an, ob das Modul seine eigenen modulspezifischen Safety-Reaktionszeit-relevanten Parameter (KommunikationsWatchdog, MinDatenübertragungszeit und MaxDatenübertragungszeit) verwendet oder die Standardwerte, die in der Parametergruppe 'SafetyResponseTimeDefaults' des Sicheren Logik-Controllers vorgegeben sind. Die Verwendung modulspezifischer Parameter ermöglicht die optimale Anpassung des Systems an anwendungsspezifische Anforderungen hinsichtlich der Safety-Reaktionszeit. |
Parameterwert |
|
Parameter: MinDatenübertragungszeit
Standardwert |
12 |
Wertebereich Schrittweite |
12...500 1 |
Einheit |
100 µs |
Beschreibung |
Legt die benötigte Mindestzeit für die Übertragung eines Datentelegramms zwischen Producer und Consumer fest. Wird ein Telegramm früher (vom Consumer) empfangen, als durch diesen Parameterwert vorgegeben, so wird die Kommunikation als ungültig betrachtet. EcoStruxure Machine Expert - Safety verfügt über einen Berechnungsdialog für die Bestimmung dieses Parameterwertes. Begriffsdefinition und Hintergrundinformation Gemäß openSAFETY-Spezifikation kommunizieren Geräte (sicherheitsbezogene I/O-Module und der Sichere Logik-Controller), indem sie zyklisch Daten, sogenannte openSAFETY-Telegramme, senden und empfangen. Ein Gerät, das Telegramme erzeugt (sendet), wird als Producer bezeichnet, ein empfangendes Gerät als Consumer. Jedes Telegramm enthält einen Zeitstempel für die Zeitvalidierung der Kommunikation. Beim Empfang eines Telegramms vergleicht der Consumer diesen Zeitstempel mit der aktuellen Zeit. Falls der Zeitplan eingehalten wurde, wird die Kommunikation als gültig betrachtet. Wird ein Telegramm früher empfangen, als durch diesen Parameter definiert, wird die Kommunikation als ungültig betrachtet und nicht weiter fortgesetzt. Dadurch steuert auch das Prozessdaten-Element 'SafeModuleOK' auf SAFEFALSE und zeigt damit an, dass die sicherheitsbezogene Kommunikation des Moduls nicht länger gültig ist. Die Auswirkungen für den Rest der sicherheitsbezogenen Systeme hängen von der definierten sicherheitsbezogenen Funktion ab. |
Berechnung der Werte |
So berechnen Sie den modulspezifischen MinDatenübertragungszeit-Wert
|
Praktische Werte |
Die Verwendung des in EcoStruxure Machine Expert - Safety berechneten Werts für MinDatenübertragungszeit führt zu einem stabil laufenden System. |
Parameter: MaxDatenübertragungszeit
Standardwert |
200 |
Wertebereich Schrittweite |
12...65.000 1 |
Einheit |
100 µs |
Beschreibung |
Definiert die erlaubte maximale Zeit für die Übertragung eines Datentelegramms zwischen Producer und Consumer. Wird ein Telegramm später (vom Consumer) empfangen, als durch diesen Parameterwert vorgegeben, so wird die Kommunikation als ungültig angesehen. EcoStruxure Machine Expert - Safety verfügt über einen Berechnungsdialog für die Bestimmung dieses Parameterwertes. HINWEIS: Der Parameterwert beeinflusst die von EcoStruxure Machine Expert - Safety berechnete Safety-Reaktionszeit. Begriffsdefinition und Hintergrundinformation Gemäß openSAFETY-Spezifikation kommunizieren Geräte (sicherheitsbezogene I/O-Module und der Sichere Logik-Controller), indem sie zyklisch Daten, sogenannte openSAFETY-Telegramme, senden und empfangen. Ein Gerät, das Telegramme erzeugt (sendet), wird als Producer bezeichnet, ein empfangendes Gerät als Consumer. Jedes Telegramm enthält einen Zeitstempel für die Zeitvalidierung der Kommunikation. Beim Empfang eines Telegramms vergleicht der Consumer diesen Zeitstempel mit der aktuellen Zeit. Falls der Zeitplan eingehalten wurde, wird die Kommunikation als gültig betrachtet. Wird ein Telegramm später empfangen, als durch diesen Parameter definiert, wird die Kommunikation als ungültig betrachtet und nicht weiter fortgesetzt. Die Auswirkungen für den Rest der sicherheitsbezogenen Systeme hängen von der definierten sicherheitsbezogenen Funktion ab. |
Berechnung der Werte |
So berechnen Sie den modulspezifischen Wert für MaxDatenübertragungszeit
|
Praktische Werte |
Die Verwendung des in EcoStruxure Machine Expert - Safety berechneten Werts für MaxDatenübertragungszeit führt zu einem stabil laufenden System. |
Parameter: KommunikationsWatchdog
Standardwert |
200 |
Wertebereich Schrittweite |
1...65.535 1 |
Einheit |
100 µs |
Beschreibung |
Definiert die maximale Zeitspanne, in der ein Consumer ein gültiges Datentelegramm von einem Producer empfangen muss, damit die sicherheitsbezogene Kommunikation als gültig betrachtet und die Applikation fortgesetzt wird. Der Parameter stellt einen Watchdog-Timer ein, der den rechtzeitigen Empfang der Telegramme vom Producer im Consumer überwacht. Läuft der Watchdog ab, so wird die Kommunikation als ungültig betrachtet. EcoStruxure Machine Expert - Safety verfügt über einen Berechnungsdialog für die Bestimmung dieses Parameterwertes. HINWEIS: Der Parameterwert beeinflusst die von EcoStruxure Machine Expert - Safety berechnete Safety-Reaktionszeit. Begriffsdefinition und Hintergrundinformation Gemäß openSAFETY-Spezifikation kommunizieren Geräte (sicherheitsbezogene I/O-Module und der Sichere Logik-Controller), indem sie zyklisch Daten, sogenannte openSAFETY-Telegramme, senden und empfangen. Ein Gerät, das Telegramme erzeugt (sendet), wird als Producer bezeichnet, ein empfangendes Gerät als Consumer. Der KommunikationsWatchdog-Wert hängt physikalisch von der Übertragungszeit ab, die für die Übertragung des Telegramms von einem Producer zu einem Consumer benötigt wird und beeinflusst die ungünstigste Gesamtreaktionszeit des Systems. Deshalb hängt der berechnete Wert vom Wert des Parameters MaxDatenübertragungszeit ab. Falls der Empfänger das Telegramm rechtzeitig erhält (KommunikationsWatchdog ist noch nicht abgelaufen und die Übertragungszeit liegt innerhalb der durch die Parameter MinDatenübertragungszeit und MaxDatenübertragungszeit vorgegeben Zeitgrenzen), wird der Watchdog-Timer erneut gestartet und die Kommunikation wird als gültig betrachtet. Der Zeitstempel im eingehenden Telegramm wird dabei nicht ausgewertet. Relevant ist nur, dass das Telegramm empfangen wird. Falls kein Telegramm empfangen wird (wegen Verzögerung oder Verlust) und der KommunikationsWatchdog im Consumer abläuft, nimmt das Modul seinen definierten sicheren Zustand ein. Dadurch steuert auch das Prozessdaten-Element 'SafeModuleOK' auf SAFEFALSE und zeigt damit an, dass die sicherheitsbezogene Kommunikation des Moduls nicht länger gültig ist. |
Berechnung der Werte |
So berechnen Sie den modulspezifischen KommunikationsWatchdog-Wert
|
Praktische Werte |
Für den KommunikationsWatchdog-Wert, den Sie in die Parametertabelle ('Geräte'-Fenster) eingeben müssen, gilt Folgendes:
|
Prozessdaten-Elemente des Moduls
Zweck und Verwendung von Prozessdaten-Elementen
Jedes Modul verfügt über Prozessdaten-Elemente (Signale). Prozessdaten-Elemente können sein:
I/O-Signale, die von einer Anschlussklemme des Moduls gelesen oder auf diese geschrieben werden.
Diagnosesignale zur Auswertung des Status eines Eingangs-/Ausgangssignals oder des gesamten Moduls.
Steuersignale, um beispielsweise einen Kanal freizugeben oder das Modul einzustellen.
Die verfügbaren Prozessdaten-Elemente eines Moduls sind unter dem Modulknoten im Baum links im 'Geräte'-Fenster aufgelistet. Um ein Prozessdaten-Element anzuzeigen und zu verwenden, erweitern Sie den Modulknoten im Baum durch Anklicken des '+'-Symbols.
Beispiel
Das Modul mit der Kennung SL1.SM3 stellt (unter anderem) das Diagnosesignal SafeModuleOK und das Eingangssignal SafeDigitalInput01 zur Verfügung. ![]() |
Sie können Prozessdaten-Elemente aus dem Baum per Drag & Drop in den sicherheitsbezogenen FBS/KOP-Code einfügen (siehe folgende Anweisung). Beim Einfügen in den Code, wird eine (nicht-sicherheitsbezogene) Standard-Variable oder eine sicherheitsbezogene Variable erzeugt (je nach Datentyp des Prozessdaten-Elements).
Vorgehensweise: So fügen Sie Prozessdaten-Elemente in den Code ein
|
Datenrichtung hängt vom Signaltyp an
Eingangssignale können von der sicherheitsbezogenen Applikation nur gelesen werden, Ausgangssignale können geschrieben werden.
Diagnosesignale dienen zur Auswertung und Überwachung des sicherheitsbezogenen Moduls oder beispielsweise auch einzelner I/O-Kanäle. Deshalb können globale Variablen, die für Diagnosesignale erzeugt wurden und diesen zugeordnet sind, von der Applikation nur gelesen werden.
Mit Steuersignalen lässt sich das Modul freigeben oder auf den aktuellen Anwendungsfall anpassen (beispielsweise durch Einstellen eines Messbereichs oder eines bestimmten Modulverhaltens). Globale Variablen, die für ein Steuersignal erzeugt wurden und diesem zugeordnet sind, können von der Applikation geschrieben werden und dadurch das Modul steuern.
Darstellung von Prozessdaten-Elementen im Gerätebaum:
Symbol |
Signaltyp |
Zugriffsart |
![]() |
Sicherheitsbezogenes Eingangssignal oder Diagnosesignal. |
Lesen |
![]() |
Standard-Eingangssignal (nur für den Sicheren Logik-Controller verfügbar). |
Lesen |
![]() |
Standard-Ausgangssignal (nur für den Sicheren Logik-Controller verfügbar) oder Steuersignal. |
Schreiben |
![]() |
Sicherheitsbezogenes Ausgangssignal oder Steuersignal. |
Schreiben |
HINWEIS:
Wird ein Standard-Signal (nicht-sicherheitsbezogen) mit einem physikalischen Eingang oder Ausgang verbunden, muss der Datentyp der zugehörigen globalen Variablen von sicherheitsbezogen nach Standard konvertiert werden (z.B. von SAFEBOOL nach BOOL), um eine falsche Verwendung des Signals im Code auszuschließen. Dasselbe gilt, wenn ein sicherheitsbezogenes Signal im Code nur als Standard-Signal verwendet wird. Die Änderung des Datentyps kann entweder im zugehörigen Variablen-Arbeitsblatt oder mit Hilfe der Funktionen zur Typumwandlung erfolgen.
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Verifizieren Sie die Auswirkung von Standard-Signalen (nicht-sicherheitsbezogen) auf sicherheitsbezogene Ausgänge.
Verifizieren Sie, dass die Funktionen zur Umwandlung von "Standard auf sicherheitsbezogen" im Code korrekt verwendet werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Nachfolgend sind die I/O-Signale, die Diagnosesignale und die Steuersignale jedes Moduls aufgelistet (in der Reihenfolge wie im Gerätebaum).
SafeModuleOK
Beschreibung |
Zeigt den Status der Kommunikation zwischen dem sicherheitsbezogenen Modul und dem Sicheren Logik-Controller an und gibt somit, aus Sicht der sicherheitsbezogenen Applikation, den Modulstatus an. |
Signaltyp |
Diagnose |
Datentyp |
SAFEBOOL |
Zugriffsart |
Variable kann von der sicherheitsbezogenen Applikation gelesen werden |
Mögliche Werte |
SAFEFALSE:
SAFETRUE:
|
Verpflichtende Zuweisungskontrolle für das Prozessdaten-Element SafeModuleOK:
Die Verifizierung/Validierung der Zuordnung zwischen Prozessdaten-Elementen und globalen I/O-Variablen ist verpflichtend. Dies gilt insbesondere für das Prozessdatenelement SafeModuleOK, welches für jedes sicherheitsbezogene Modul verfügbar ist und dessen Status meldet. Da das Prozessdatum SafeModuleOK nicht geschrieben werden kann, z.B. durch Anlegen eines Signals an einen Moduleingang, muss das zu prüfende Modul physikalisch vom TM5-Bus entfernt, d.h. abgezogen werden. Als Folge dieses Abziehens schaltet SafeModuleOK auf SAFEFALSE, und die zugewiesene globale Variable muss diesem Wechsel folgen. Weitere Informationen zum Aus- und Wiedereinbau eines Moduls entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung des betreffenden Moduls.
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Entfernen Sie jedes sicherheitsbezogene Modul vom TM5-Bus, um den Zustand von SafeModuleOK zu prüfen.
Prüfen Sie, ob die globale I/O-Variable, die dem Prozessdaten-Element SafeModuleOK des entfernten Moduls zugewiesen ist, auf SAFEFALSE wechselt.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
SafeChannelOK
Beschreibung |
Dieses Diagnosesignal zeigt den Status des sicherheitsbezogenen Eingangskanals an. Das Diagnosesignal bestätigt die Gültigkeit des gemessenen Frequenzsignals. Abhängig von den Ergebnissen der Risikoanalyse, die Sie für Ihre Applikation ausgeführt haben, muss das Diagnosesignal jedesmal ausgewertet werden, wenn das Eingangssignal in der sicherheitsbezogenen Applikation verwendet wird. Der Wert SAFEFALSE des Diagnosesignals deutet auf einen ungültigen Frequenzwert hin. In diesem Fall darf das Eingangssignal in der sicherheitsbezogenen Applikation nicht weiter verwendet, verarbeitet oder ausgewertet werden. Beachten Sie hierzu den Gefahrenhinweis unter dieser Tabelle. HINWEIS: Diagnosesignale müssen in der sicherheitsbezogenen Applikation ausgewertet werden, um Fehlerzustände in Modulen/Kanälen in Ihrer Applikation erkennen zu können. Ein Programmierbeispiel und weitere Informationen finden Sie im Thema "Überwachung/Auswertung von Diagnoseinformationen der Maschine". |
Signaltyp |
Diagnosesignal |
Datentyp |
SAFEBOOL |
Zugriffsart |
Variable kann von der sicherheitsbezogenen Applikation gelesen werden |
Mögliche Werte |
SAFEFALSE:
SAFETRUE:
HINWEIS: Zur Fehleranzeige beachten Sie auch die entsprechenden LEDs der betroffenen Module. |
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Verifizieren Sie, dass das Eingangssignal in der sicherheitsbezogenen Applikation nur verwendet wird, so lange das zugehörige Diagnosesignal SAFETRUE ist (falls dies durch die Ergebnisse Ihrer Risikoanalyse vorgegeben ist).
Validieren Sie die gesamte Sicherheitsfunktion in Bezug auf die Verarbeitung von Eingangswerten und prüfen Sie die Applikation sorgfältig.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
SafeFrequencyOK
Beschreibung |
Dieses Diagnosesignal zeigt den Status der Frequenzmessung an. Das Diagnosesignal bestätigt die Gültigkeit des eingehenden Analogsignals und des Prozessdaten-Elements SafeFrequency (ausgegebener Messwert). Abhängig von den Ergebnissen der Risikoanalyse, die Sie für Ihre Applikation ausgeführt haben, muss das Diagnosesignal jedesmal ausgewertet werden, wenn das SafeFrequency-Signal in der sicherheitsbezogenen Applikation verwendet wird. Der Wert SAFEFALSE des Diagnosesignals deutet auf einen ungültigen Wert von SafeFrequency hin. In diesem Fall darf das Signal SafeFrequency in der sicherheitsbezogenen Applikation nicht weiter verwendet, verarbeitet oder ausgewertet werden. Beachten Sie hierzu den Gefahrenhinweis unter dieser Tabelle. HINWEIS: Diagnosesignale müssen in der sicherheitsbezogenen Applikation ausgewertet werden, um Fehlerzustände in Modulen/Kanälen in Ihrer Applikation erkennen zu können. Ein Programmierbeispiel und weitere Informationen finden Sie im Thema "Überwachung/Auswertung von Diagnoseinformationen der Maschine". Weitere Informationen Also refer to the description of the FunctionMode parameter above, in particular to the section "Error detection in function modes A-A and A-B". |
Signaltyp |
Diagnosesignal |
Datentyp |
SAFEBOOL |
Zugriffsart |
Variable kann von der sicherheitsbezogenen Applikation gelesen werden |
Mögliche Werte |
SAFEFALSE: Signal SafeFrequency ist ungültig und darf in der sicherheitsbezogenen Applikation aus einem der folgenden Gründe nicht verwendet werden.
SAFETRUE: Signal SafeFrequency ist gültig.
HINWEIS: Zur Fehleranzeige beachten Sie auch die entsprechenden LEDs der betroffenen Module. |
Relevante Modulparameter |
Die Parameterbeschreibungen finden Sie oben in diesem Thema. |
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Verifizieren Sie, dass das SafeFrequency-Signal in der sicherheitsbezogenen Applikation nur verwendet wird, so lange das zugehörige Diagnosesignal SAFETRUE ist (falls dies durch die Ergebnisse Ihrer Risikoanalyse vorgegeben ist).
Validieren Sie die gesamte Sicherheitsfunktion in Bezug auf die Verarbeitung von Eingangswerten und prüfen Sie die Applikation sorgfältig.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
SafeFrequency
Beschreibung |
Frequenz des Impulssignals, das am Eingangskanal des Moduls anliegt. HINWEIS: Die Frequenzbestimmung basiert auf der Länge des konfigurierten Abtastzeitraums und auf der Anzahl der Impulse, die während dieses Intervalls erkannt wurden. Der Frequenzwert wird nicht exakt bestimmt, wenn das Eingangssignal nicht während des gesamten Intervalls anliegt. Beachten Sie das Beispiel in der oben stehenden Beschreibung des Parameters Abtastzeitraum. Die Gültigkeit dieses Eingangssignals wird durch das zugehörige Diagnosesignal SafeFrequencyOK bestätigt. Abhängig von den Ergebnissen der Risikoanalyse, die Sie für Ihre Applikation ausgeführt haben, muss das Diagnosesignal jedesmal ausgewertet werden, wenn das SafeFrequency-Signal in der sicherheitsbezogenen Applikation verwendet wird. Der Wert SAFEFALSE des Diagnosesignals deutet auf einen ungültigen Wert von SafeFrequency hin. In diesem Fall darf das Signal SafeFrequency in der sicherheitsbezogenen Applikation nicht weiter verwendet, verarbeitet oder ausgewertet werden. Beachten Sie hierzu den Gefahrenhinweis unter dieser Tabelle. Weitere Informationen Lesen Sie hierzu auch die oben stehende Beschreibung des Parameters FunktionModus, insbesondere den Abschnitt "Fehlererkennung in den Funktionsmodi A-A und A-B". |
Signaltyp |
I/O-Signal |
Datentyp |
SAFEINT |
Zugriffsart |
Variable kann von der sicherheitsbezogenen Applikation gelesen werden |
Mögliche Werte |
Wenn SafeModuleOK = SAFETRUE und SafeFrequencyOK = SAFETRUE ist, wird die gemessene Frequenz in Hz als SAFEINT-Wert ausgegeben. HINWEIS: Details zur sicherheitsbezogenen Messgenauigkeit finden Sie im Gerätehandbuch. |
Relevante Modulparameter |
Die Parameterbeschreibungen finden Sie oben in diesem Thema. |
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEBSZUSTAND DES GERÄTS
Verifizieren Sie, dass das SafeFrequency-Signal in der sicherheitsbezogenen Applikation nur verwendet wird, so lange das zugehörige Diagnosesignal SAFETRUE ist (falls dies durch die Ergebnisse Ihrer Risikoanalyse vorgegeben ist).
Validieren Sie die gesamte Sicherheitsfunktion in Bezug auf die Verarbeitung von Eingangswerten und prüfen Sie die Applikation sorgfältig.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Reset
Beschreibung |
Freigabesignal für das digitale Sicherheits-Zählermodul TM5SDC1FS. Die Freigabe ist erforderlich, wenn das Diagnosesignal SafeFrequencyOK des Moduls wegen eines ungültigen Eingangssignals auf SAFEFALSE gesteuert wurde. HINWEIS: Wenn das sicherheitsbezogene Modul im definierten sicheren Zustand und SafeModuleOK = SAFEFALSE ist, kann das Reset-Signal nicht zur Freigabe des Moduls verwendet werden. In diesem Fall ist ein Neustart des Moduls erforderlich. |
Signaltyp |
Steuersignal |
Datentyp |
SAFEBOOL |
Zugriffsart |
Variable kann von der sicherheitsbezogenen Applikation geschrieben werden |
Mögliche Werte |
|