Eingangsfilter

Allgemeines

Das Modul ist mit einem parametrierbaren Eingangsfilter ausgerüstet.

Filterstufen (InputFilter)

Je nach Filterstufe wird der Eingangswert mehr oder weniger stark bewertet. Die Bewertung wird nach einer allfälligen Eingangsrampenbegrenzung durchgeführt.

Formel für die Bewertung des Eingangswerts: Wertneu = Wertalt - (Wertalt / Filterstufe ) + (Eingangswert / Filterstufe)

Eingangsrampenbegrenzung (InputLimitation)

Eine Eingangsrampenbegrenzung kann nur in Verbindung mit einer Filterung erfolgen. Wobei die Eingangsrampenbegrenzung vor der Filterung durchgeführt wird.

Die Differenz der Eingangswertänderung wird auf Überschreitung der angegebenen Grenze überprüft.

Im Falle einer Überschreitung ist der nachgeführte Eingangswert gleich dem alten Wert ± Grenzwert.

Die Eingangsrampenbegrenzung eignet sich zur Unterdrückung von Störimpulsen (Spikes).

Filterstufen und Grenzwerte

Auf dieser Registerkarte wird die Filterung aller analogen Eingänge parametriert. Die Zykluszeit muss mindestens >500 μs betragen.

Bei aktiviertem Eingangsfilter erfolgt die Abtastung der Kanäle im ms-Takt. Die Zeitverzögerung zwischen den Kanälen beträgt 200 μs. Die Wandlung erfolgt asynchron zum Netzwerkzyklus.