Typ |
AD |
Geräte, die den Parameter unterstützen |
Gebernetzwerk (Synchronisation Encoder-Ausgang, Synchronisation Encoder-Eingang) |
Tracebar |
Ja |
Im Normalfall werden die Geberdaten innerhalb eines Zyklus (Parameter DataCycleTime) über das Ethernet an die Synchronisation Encoder-Eingang übertragen. Durch eine Netzwerk- und/oder CPU-Überlastung (Parameter AvailableLoad) kann es zu Verzögerungen kommen.
Um Störungen durch diese Verzögerungen zu vermeiden kann mit dem Parameter DataDelay eine Verzögerungszeit (bzw. Totzeit) eingestellt werden. DataDelay legt fest, nach wie vielen Zyklen die Geberdaten und UserData von den Synchronisation Encoder-Eingang übernommen werden.
Um sowohl im Synchronisation Master als auch im Synchronisation Slave auf zeitgleichen Geberdaten zu arbeiten, ist es notwendig, im Synchronisation Master den Synchronisation Encoder-Ausgang auf einen Synchronisation Encoder-Eingang zurückzuführen.
Prinzip der Verarbeitung der Geberdaten im Gebernetzwerk
HINWEIS: Abhängig von der Applikation ist die Totzeit durch DataDelay zu beachten!
Dies ist vor allem bei physikalischen Mastergebern (SinCos-Geber oder inkrementeller Geber), die über das Gebernetzwerk verteilt werden, zu berücksichtigen. Eventuell ist hier der Einsatz einer Busklemme BT-4/ENC1 am PacNet die technisch bessere Lösung.
Der Parameter wird zentral am Synchronisation Encoder-Ausgang eingestellt und ist für alle Synchronisation Encoder-Eingang identisch.