CTU / CTU_S - Aufwärts-Zähler

 

Dieser Zähler zählt aufwärts. Wenn eine steigende Flanke an Eingang CU erkannt wird und RESET = FALSE ist, wird CV um eins erhöht. Wenn der an PV vorgegebene Wert erreicht ist, wird TRUE am Ausgang Q ausgegeben und die Zählung gestoppt. Wenn RESET = TRUE ist, wird der Zähler mit 0 initialisiert. Um den Zählvorgang zu starten, muss RESET = FALSE sein. Andernfalls wird der Zähler ständig neu initialis­iert.

Der Funktionsbaustein steht als Standard-Funktionsbaustein CTU und als sicherheitsbezogener Funktionsbaustein CTU_S zur Verfügung.

CTU

Parameter

Datentypen

Beschreibung

CU

BOOL

Liegt eine steigende Flanke an, wird CV um eins erhöht.

RESET

BOOL

Wenn TRUE, wird der Zähler mit 0 initialis­iert.

Wenn FALSE, wird gezählt.

PV

INT

Voreinstellungswert

Q

BOOL

TRUE, wenn CV = PV.

CV

INT

Zählergebnis

CTU_S

Parameter

Datentypen

Beschreibung

CU

SAFEBOOL

Liegt eine steigende Flanke an, wird CV um eins erhöht.

RESET

SAFEBOOL

Wenn TRUE, wird der Zähler mit 0 initialis­iert.

Wenn FALSE, wird gezählt.

PV

SAFEINT

Voreinstellungswert

Q

SAFEBOOL

TRUE, wenn CV = PV.

CV

SAFEINT

Zählergebnis

HINWEIS:

Funktionsbausteine müssen instanziiert werden. Wie auch bei Variablen, müssen Instanzen deklariert werden, bevor diese in den Code eingefügt werden können. Instanzen dürfen innerhalb einer POE nur ein Mal vorkommen. Im folgenden Beispiel wird der Instanzname 'CTU_S_1' verwendet.

Beispiel für eine Deklaration des sicherheitsbezogenen Funktions­bausteins CTU_S

CTU_Code.gif

Variablen-Deklarationen

Lokale Deklarationen:

CTU_LocalVarDecl.gif

Globale Deklarationen (I/O-Variablen):

CTU_GlobDecl.gif

HINWEIS:

Wenn Sie den Standard-Funktionsbaustein CTU in Ihrem Code-Arbeitsblatt verwenden, müssen Sie im lokalen Vari­ablen-Arbeitsblatt den Datentyp 'CTU' für die Funktions­baustein-Instanz wählen. Entsprechend müssen die Datentypen 'BOOL' und 'INT' anstelle von 'SAFEBOOL' und 'SAFEINT' verwendet werden.